Hallo liebe Community,
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nachdem ich seit über einem Monat das Schenker Xirios W501 unter Linux teste, möchte ich euch ein Review nicht weiter vorenthalten.
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Ich möchte mich hiermit auch bei Schenker und unserem Admin Casi herzlich für die günstige Bereitstellung und das Engagement bedanken.
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Schenker Notebooks sind für ihre extreme Leistungsstärke bekannt, welche vorallem bei Grafikanwendungen im Designbereich oder für neuere Spiele unverzichtbar ist.
Da ich mich vor einigen Jahren von Windows verabschiedete und auf Linux umstieg, suchte ich nun nach einem mobilen Leistungsmonster, welches frei konfigurierbar ist und auch ohne Windows Vorinstallation ausgeliefert wird.
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Zunächst zur Hardware konfiguration:
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CPU: Intel Core i7 2860QM (2,5Ghz – 3,6Ghz Turboboost 8mb Cache)
Grafikkarte: Nvidia GeForce GTX 580M (2048MB GDDR5)
Arbeitsspeicher: 16GB SO-DIMM DDR3 RAM 1333Mhz
Festplatte: 128GB SATA-III SSD Crucial RealSSD M4
Display: Matt 15,6'' Full-HD (1920x1080)
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Anschlüsse: 2x USB3.0
2x USB2.0
1x Firewire IEEE 1394a
1x 9in1 Cardreader
1x DVI-I out
1x HDMI out
1x eSATA
1x Kopfhörer
1x S/PDIF
1x Mikrofon
Bluetooth (optional)
W-Lan (optional)
1x RJ-45 Netzwerkanschluss
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Gewicht: 3,1 Kg inkl. Akku
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Test-Betriebssystem (Nicht im Lieferumfang enthalten):
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Ubuntu 11.10
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Das Notebook besteht aus einem stabilen, gut verarbeitetem Gehäuse, welches mit einem gummi-/silikonartigen Material beschichtet ist. Dies ist besonders an den Handauflageflächen äußerst angenehm, welche sich auch bei leistungsintensiver Nutzung nicht nach außen erhitzen.
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Das multitouchfähige Touchpad ist ins Gehäuse eingelassen und die Tastatur hat einen angenehmen Druckpunkt.
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Die Webcam liefert auch bei schlechten Lichtverhältnissen ein erstaunlich gutes und flüssiges Bild.
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Das Display lässt durch die gute, helle, LED Beleuchtung, 95% Colour GAMU keine Wünsche offen und das outdoor-Arbeiten macht auf Grund der matten Oberfläche durch wenige, schwache Reflexionen endlich wieder Sinn.
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Nun aber zur Kompatibilität mit Linux (in dem Fall wie oben bescherieben Ubuntu 11.10):
Die Installation ist denkbar einfach, wenn man Anfangs den „Kniff“ gefunden hat.
Da die Grafikkarte noch nicht durch den standartmäßigen OpenSource Treiber „Nouveau“ unterstützt wird, muss die Installation im Low Graphics Mode erfolgen, was nicht weiter schlimm ist.
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich beim Support von System76 für den Hinweis bedanken.
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Während der Installation, sollte man mit dem Internet verbunden sein. So werden die Proprietären Nvidia Treiber automatisch heruntergeladen und mit installiert.
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Nach ca. 15 Minuten ist die Installation abgeschlossen (inkl. aller Codecs für Musik und Filme).
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Die Hardware wird ausnahmslos unterstützt und macht keinerlei Probleme unter Linux.
(HDMI/DVI out, USB3.0, Firewire 1394, Lan/Wlan, Fn-Tasten, Multitouch des Touchpads, Kartenleser)
Da Ubuntu keine Software für Fingerprintreader mitliefert, habe ich diesen unter Fedora getestet. Er lief ebenso „Out Of The Box“.
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Die Grafikkarte zeigt momentan leider noch nicht ihre volle Leistungsfähigkeit, sollte sich aber durch Treiberupdates schnell verbessern/beheben lassen.
Dies fiel mir bei 3D-Renderings mit Blender auf.
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Zur Lautstärke der Lüfter ist zu sagen, dass man sich im Vorfeld darüber im Klaren sein sollte, dass viel Leistung auch einer ebenso guten Kühlung bedarf, sich dies jedoch nur unter Last bemerkbar macht.
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Unter Wine testete ich die Adobe CS 5.5 und war wirklich erstaunt wie enorm schnell alle Renderings und Effektberechnungen durchliefen.
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Internettelefonie mit Skype verlief wunderbar flüssig, leider wurde mir berichtet, dass man Hintergrundgeräusche am anderen Ende der Leitung ebenso gut mitbekommt, wie das eigentliche Gespräch.
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Erreichte Akkulaufzeiten:
Unter ständiger Last etwa 1,5 h
Bei normalem Betrieb mit Musik, Surfen, Office etwa 2 – 2,5 h
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Fazit:
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Meiner Ansicht nach ist das Schenker Xirios W501 ein super Notebook mit brachialer Leistung.
Das Netzteil ist leider etwas groß ausgefallen, bei 180 Watt jedoch keine Überraschung.
Die Akkulaufzeit ist für einen Desktopersatz völlig akzeptabel.
Etwas zu beanstanden ist das eingebaute Mikrofon auf Grund der Hintergrundgeräusche, die nicht herausgefiltert werden.
Von mir gibt es daher eine klare Kaufempfehlung für jeden, der in einem mobilen Gerät nicht auf Leistung verzichten möchte und dennoch sicher sein will, dass Linux keine Schwierigkeiten bereitet.
Zuletzt möchte ich den Schenker Support loben, der nicht nur aus eigener Erfahrung spitzenklasse ist.
