Samstag, den 14. April 2012 um 22:01 Uhr

ACTA Nachfolger? -Ein neuer Entwurf der G8-Staaten taucht auf

geschrieben von  vale2k7

Da das ACTA Abkommen allen Anscheins nach vor dem Aus steht, hat die "European Digital Rights"-Initiative einen neuen Entwurf eines Abkommens der G8-Staaten veröffentlicht.
Es soll wie zuvor, zum Schutz geistigen Eigentums dienen, allerdings beschrÀnkt auf ProduktfÀlschungen, um nicht wie bei ACTA, Proteste gegen die BeschrÀnkung der Freiheit im Netz hervor zu rufen.
Zollbehörden soll die Beschlagnahmung von illegal eingefĂŒhrten GĂŒtern durch ein FrĂŒhwarnsystem erleichtert werden, indem Informationen ĂŒber Lieferungen ausgetauscht werden.
Arzneimittel sind einer der Schwerpunkte, auf die das Abkommen ausgelegt ist, um zu vermeiden, FĂ€lschungen in Umlauf zu bringen und somit der Gesundheit eher Schaden zu zufĂŒgen anstatt gegenteilig zu wirken.
Ferner gibt es einen Abschnitt zu "freiwilligen Aktionen des Privatsektors", welcher sich unter anderem an Lieferanten, Zahlungsanbieter, Agenturen verschiedener Klassen und andere wendet, um Piraterie und FĂ€lschungen zu unterbinden.
Internetanbietern wird nicht ausdrĂŒcklich vorgeschrieben wie sie vor zu gehen haben, allerdings wird dennoch eine stĂ€rkere Zusammenarbeit von Providern und Rechteinhabern gefordert.
Somit schießt der Entwurf doch teilweise ĂŒber das Ziel hinaus, zumal ein Teil, sich auf das Internet beziehend, aus dem aktuellen Jahresbericht des Weißen Hauses direkt kopiert wurde.
Dieser dient der Praktizierung, wie Rechte an immateriellen GĂŒtern geschĂŒtzt werden können und beziehe nach wie vor Provider mit ein.

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Zuletzt geÀndert am: Samstag, den 14. April 2012 um 22:05 Uhr