Maemo Repositorys
(zum installieren klicken)
für Entwickler
Extras-testing
Community Repository
CSSU-testing
Login
Album-Cover für N900 Media-Player unter Ubuntu (Linux) erstellen
Wie Musikdateien für das N900 und andere Nokia-Geräte mit einem Album-Cover unter Windows verknüpft werden können, wurde auf OpenSmartPad bereits beschrieben. Hier folgt die Anleitung für das Linux-Betriebssystem Ubuntu. Wem die Bilder im Text zu klein sind, findet unten größere Versionen in der Bildergalerie.
Wer seine Musik-Dateien wie hier beschrieben bearbeitet, sollte das Cover übrigens auch beim Abspielen unter Ubuntu sehen.
Erster Schritt: CD einlesen mit "XCFA"
Im "Ubuntu-Software-Center" finden sich viele CD-Ripper, mit denen Songs zu Handy tauglichen Dateien gewandelt werden können. Die Wahl sollte auf "X Convert File Audio" (XCFA) fallen. Das Programm wartet mit einer Vielfältigkeit auf, die kein freies Windows-Programm liefert. Nach dem Öffnen erwartet uns das:

Hier sollte zunächst unter "Zielverzeichnis der Datei(en)" der Pfad eingestellt werden, in dem XCFA die zu erstellenden Dateien ablegen soll. Am ehesten bietet sich "Musik" an. Anschließend sind die Einstellungen für die zu erstellende Musikdateiqualität vorzunehmen. Dafür klickt man auf "Einstellungen":

Das dargestellte Beispiel zeigt die Einstellungen für MP3-Dateien (Klick auf "MP3") in der bestmöglichen Klangqualität. Schließlich ist unser N900 ein Highend-Smartphone mit viel Speicherplatz. Wer andere Dateitypen generieren möchte, wählt die entsprechende Konfiguration. Danach wechselt man mit einem Klick auf "CD" (oben links) wieder ins Startfenster, legt die CD ein und betätigt "Einlesen". XCFA gleicht die CD bei bestehender Internetverbindung mit der "freedb"-Datenbank ab und liest die relevanten Daten - falls vorhanden - automatisch ein. Das geht absolut fix. Damit es später im Media Player des N900 kein Durcheinander gibt, ist es von Vorteil, in das Feld "Album" am Anfang noch einmal zusätzlich den Namen der Band einzufügen. Wer alle Songs nach MP3 konvertieren möchte, klickt zu deren Auswahl nun einfach auf "MP3".

Mit einem Klick auf "Rippen" startet die Erstellung der MP3-Dateien:

Zweiter Schritt: Cover im Internet suchen
Dann sucht man das richtige Cover über Google. Alternativ kann man auch Amazon nehmen. Denn dort sind die Cover mit 300x300 dpi hinterlegt und haben jeweils eine Dateigröße von etwa 25 kb. Das reicht völlig! Das Bild sollte mit dem Namen "front" in dem Ordner abgespeichert werden, in dem „XCFA“ die entsprechenden MP3-Files abgelegt hat.
Dritter Schritt: Cover mit MP3-Dateien verknüpfen
Nun starten wir EasyTAG, welches sich ebenfalls über den "Ubuntu-Software-Center" installieren lässt. Keine Angst, das Programm ist zwar sehr mächtig, aber um das Cover des Tonträgers mit den MP3-Dateien zu verbinden, braucht es nur Sekunden. Zunächst wählen wir den Ordner mit den erstellten MP3-Dateien aus und markieren diese:

Dann wählen wir rechts "Pictures" aus, klicken auf das darunter liegende grüne Kreuz und wählen das hinterlegte Bild "front.jpg". Wichtig: Damit das Bild mit allen Dateien verknüpft wird, muss nun der kleine rechts liegende Punkt (siehe Maus-Pfeil in den beiden folgenden Bildern) angeklickt werden:


Jetzt drücken wir das oben in der Menü-Leiste liegende Symbol für "Speichere Datei(en)". Nun sind die MP3-Dateien fertig. Weiter geht es hier unter "Vierter Schritt".
Und wer wissen will, was für eine herrliche Musik ich für diese Ubuntu-Anleitung gerippt habe, kann den Song "Beyond The Doom" von "Veni Domine" auf Youtube hören.
