Team Rocket ROM - Android 4.0.3 fürs Galaxy Note
Es ist mittlerweile einige Monate her, seit das Samsung Galaxy Note auf dem Markt ist. Und von Samsung Seite wurde den Nutzern eben dieses Gerätes auch ein Update auf das fast komplett neu entwickelte Android 4 oder auch Ice Cream Sandwich versprochen. Wie berichtet wird, soll dies am 1. März oder zwischen April und Mai der Fall sein. Darüber streiten sich die Gemüter noch.
Dennoch sind vor wenigen Tagen gleich zwei Firmwares mit ICS von Samsung aufgetaucht. Die Eine davon ist für den chinesischen Markt, dort wird das Note als I9220 verkauft, die Andere davon war für den europäischen Markt bestimmt. Obwohl die chinesische früher raus kam (Builddate Februar), war das Builddate der europäischen Version bereits im Januar. Dementsprechend funktionierte auch die Europäische mehr schlecht als recht. Wohingegen die chinesische schon nahezu für den Alltag gebräuchlich war.
Team Rocket, bestehend aus den Entwicklern Chris X., nobnut, Chrack und eybee1970 aus dem xda-Forum, versuchen nun diese Versionen mit der bereits im Januar erschienenen CM9 alpha sinnvoll in Einklang zu kriegen. Gerade mal angefangen, kam dann auch wenige Stunden später die V1 ihrer Version von ICS zu den Interessenten. Später am Abend folgte dann bereits eine verbesserte Version 1.1. Es sei dennoch zu beachten, dass diese Version noch nicht für den alltäglichen Gebrauch gedacht ist, auch wenn das für den Ein oder Anderen schon funktioniert. Diese ROM hat BETA-Status.
Die Vorteile einer Custom ROM brauche ich, denk ich, keinem erklären, denn jeder weiss wie Google und co. arbeiten. ;)
Wer neugierig auf die ROM ist und selber etwas mittesten will, kann bei den xda-lern die ROM finden.
Diskutiert werden kann hier bei uns im Forum.
Ein HowTo zur Installation folgt im Androidbereich unserer Seite.
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[Update] Mittlerweile ist die Version 1.3 zu bekommen.
N900-Image auf neues N900 übertragen
Update 7.2.2012: Problem mit "Linux Kernel for Power User" neu gelöst (siehe Punkt 4)
Mit BackupMenu lassen sich spielend leicht Images vom N900 anfertigen. Wird das N900 mal zerschossen (nichts geht mehr), ist der letzte gesicherte Zustand damit einfach zu restaurieren. Ebenso kann es nicht schaden, die "BackupMenu"-Dateien zusätzlich auf der Speicherkarte und sogar auf dem PC abzulegen. Sicher ist nun mal sicher.
Ein klein wenig schwieriger ist es, mit Hilfe von "BackupMenu" ein neues N900 so einzurichten, dass es wie das "alte" aussieht. Manchmal ist das aber notwendig. Schließlich kann ein N900 auch mal kurz davor stehen, abzunippeln. Und dann muss ein neues her. Andere leiden unter N900-Verlustängsten und legen sich daher ein oder – noch besser – gleich zwei als Ersatz auf Halde. Denn weit und breit gibt es ja kein besseres Handy.
Wie man sein altes N900 auf einem anderen N900 wiederbelebt, wird hier - ohne Gewähr - nun beschrieben. Vorausgesetzt wird eine vorhandene Datensicherung mit "BackupMenu" (siehe Link oben).
1. "BackupMenu" reicht nicht
Wir schließen das "alte" N900 per „Massenspeichermodus“ am PC an, wählen die oberste Ebene der internen N900-Festplatte und kopieren alle Daten, die keinen ". " vor dem Ordernamen haben:

Dieses Procedere bietet sich schon deshalb an, weil so alle relevanten Daten auf dem PC gesichert werden.
2. Neues N900 vorbereiten
Ist das neue N900 wirklich nagelneu, kann man diesen Punkt überspringen. Im Gegensatz dazu ist ein gebrauchtes N900 der Regel nicht von allen Daten des Vorbesitzers befreit oder gar frisch geflasht. Egal! Wir schließen auch dieses N900 am PC wie unter Punkt 1 beschrieben an, wählen alle Daten und Dateien wie unter Punkt 1 und löschen sie einfach. Ein anschließendes Flashen kann nicht schaden, ist aber nicht zwingend notwendig (ich nutze zum Flashen immer die Version "RX-51_2009SE_20.2010.36-2_PR_COMBINED_MR0_ARM.bin").
3. Gesicherte Daten auf das andere N900 überspielen
Wer Punkt 2 übersprungen hat, schließt jetzt sein neues N900 wie unter Punkt 1 beschrieben am PC an. Wer von Punkt 2 kommt, lässt es angeschlossen. Nun kopieren wir alle unter Punkt 1 gesicherten Daten einfach auf das neue N900.
4. „BackupMenu“ auf dem neuen N900 installieren
Wir stellen mit dem neuen N900 eine Online-Verbindung her und installieren "BackupMenu". Das geht am einfachsten, indem im N900-Browser dieser Link geöffnet und der Katalog "Extras-Devel" eingerichtet wird. Danach den Browser schließen, den „Programm-Manager“ öffnen und auf "Herunterladen" klicken. Nun müssen wir warten, weil das N900 alle Katalogdaten zieht, das dauert ein wenig und wird je nach Firmware nicht unbedingt über Balken angezeigt. Also Ruhe bewahren! Irgendwann ploppt ein neues Fenster auf. Nun auf „Alle“ klicken, zu "BackupMenu" scrollen und installieren. Wichtig: Wer bisher den "Linux Kernel for Power User" genutzt hatte (zum Beispiel beim Übertakten mit "QCPUFreq"), installiert diesen jetzt auch noch (er liegt im selben Katalog).
5. ‚Altes’ N900-Image auf neues N900 übertragen
Wie das funktioniert, wird unter dem erstgenannten Link beschrieben. Und immer schön daran denken: "BackupMenu" startet bei einem Neustart des Handys nur, wenn die Tastatur ausgefahren ist. Und nach dem Schließen des Programms muss die Tastatur sofort eingeschoben werden!
